Die Ausdruckslosigkeit spiegelt sich in den Gedanken und Gefühlen, die aus den situativ bedingten Einflüssen des Geschehenen resultieren, wieder. Die Banalität der Tage danach, rückt alles ein Stück weit in eine Ebene hinein, die man kennt, die man gewohnt ist. Der Schmerz verblasst und die Gedanken darüber rücken in den Hintergrund. Man blendet sich selbst, um nicht im Kummer der Hilflosigkeit zu ertrinken.
Sprachlos irrt man durch die Gassen in das schmächtige Licht der Straßenlaternen, die Geräuschkulisse im Hintergrund, der Verkehr und all die Menschen, die wie verngesteuert umher gehen und ihrem grauen Alltag notorisch verfallen sind, ihre schmächtigen stressgeplagten Gesichter verraten banale Strukturen, Verhaltensmuster, die einem Orangutan gleichzusetzen wären. Schlendernd lehnt man sich an der nächsten Gebäudewand an, Gestalten gehen, Gestalten kommen, Gespräche beginnen, Gespräche enden.
Man macht die Augen zu und denkt:
Let me just start again
-- gewidmet an Cola

Memento Mori